Aktuelles Bildungsangebot

Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern

Fortbildung für soziale Fachkräfte


Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern

 

Kinder können bereits in ihren ersten Lebensjahren verschiedene Traumatisierungen erleben. Durch den Zuzug von Menschen aus Krisen und Kriegsgebieten, die oft nach existenziell bedrohlichen Fluchterfahrungen in Deutschland angekommen sind, sind Traumatisierungen und die Fragen nach einem Umgang damit zunehmend Thema in KiTa, Hort und Schule. Aber auch Gewalterfahrungen, Vernachlässigung, früher Bindungsverlust sowie instabile oder destruktive Bindungserfahrungen sind traumatische Erlebnisse oder Lebensbedingungen für Kinder, die starken Einfluss auf die Gesamtentwicklung und das Lern- und Sozialverhalten der Kinder haben können. In der Fortbildung stehen neben der Einführung in die Thematik Trauma der Umgang mit Trauma im pädagogischen Alltag im Vordergrund. Die Fortbildung unterstützt den Weg zu einer Trauma-sensiblen KiTa.

 

Inhalte:

  • Definition Psyche und Psychotrauma
  • Verschiedene Arten von Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter
  • Neurologische Grundlagen
  • Traumafolgen im Kindes- und Jugendalter
  • Bedeutung von Sicherheit und Orientierung
  • Traumasensible Pädagogik
  • Fallarbeit

 

Zielgruppe: Erzieher_innen, Sozialarbeiter_innen, pädagogisches Fachpersonal anderer Fachbereiche

Referent_in: Marina Schürmann, Dipl. Pädagogin, Sonderpädagogin, Trauma- Therapeutin, Trauer und Sterbebegleiterin, Mediatorin

 

Kosten:  236,00 € inkl. Verpflegung und Unterkunft im EZ

 

Kooperation: Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

 

Anmeldung: www.fobionline.jh.niedersachsen.de

 

Termine

16.04.2020 - 17.04.2020